Startseite
Was meint...

Staatskunde-Unterricht

äffchen_präsentation.jpg

Direkte Demokratie erfordert eigenverantwortliche Bürgerinnen und Bürger. Die jungfreisinnigen aargau haben deshalb im Jahr 2009 die Staatskunde-Initiative lanciert, mit welcher wir die Einführung von obligatorischem Staatskunde-Unterricht an den Schulen fordern.

In unserer einmaligen Demokratie kann es nicht angehen, dass politische Bildung weiter stiefmütterlich behandelt wird. Es kommt einem im Aargau vor wie die drei Äffchen: "Ich will nichts sagen, nichts sehen und nichts hören." Seit über 40 Jahren nämlich wird für diesen elementaren staatsbürgerlichen Unterricht gekämpft.

Grundlegendes zu Demokratie, Rechtsstaat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger kennen, ansonsten sie nicht eigenverantwortlich am demokratischen Leben teilnehmen können.

Energie

Ich kenne die Komplexität der Zusammenhänge zwischen Produktion, Transport und Verbrauch. Es ist an der Zeit, rational und vernünftig die bevorstehenden Herausforderungen in der Energiefrage anzugehen. Ideologien und Glauben bringen uns nicht weiter. Die Verfügbarkeit von Energie hängt eng mit dem Wohlstand unseres Landes zusammen. Das komplexe System verträgt keine unüberlegten Schnellschüsse!

Finanzen und Steuern

Der Wohlstand unseres Landes gründet auf einer massvollen Steuerpolitik und einer konsequenten Finanzpolitik. Alle Begehrlichkeiten an den Staat (Sozialwerke, Bildung, Infrastruktur, etc.) muss auch bezahlt werden. Auch in der Finanzpolitik gilt das Stichwort Nachhaltigkeit, denn die Schulden von heute, sind die Steuern von morgen.

Der schweizerische Staat gibt pro Tag ca. CHF 8 Mio. aus, ohne dass hierfür eine Gegenleistung zu erwarten wäre. So viel betragen nämlich die Schuldzinsen. Diese Schuldzinsen verpuffen einfach: husch und schon sind wieder CHF 8 Mio. ausgegeben.

Schulden müssen konsequent abgebaut werden. Nachhaltige Politik kann nicht nur im Umgang mit der Umwelt verlangt werden, sondern Generationengerechtigkeit gilt auch und vor allem im Bereich der Finanzen und Sozialwerke! Ansonsten werden gerade wir und unsere Kinder, Enkel und Ur-Enkel die Politik von heute spüren, indem nämlich die Handlungsfreiheit eingeschränkt sein wird.

110801_1.JPG

copyright: Chris Michel, ArtSS, www.artss.ch

Bildung

Eine qualitativ gute Aus- und Weiterbildung ist wichtig für die Schweiz als bedeutender Forschungs- und Wirtschaftsstandort. Mehr Geld für Bildung heisst nicht, dass sie auch besser wird. Heute wird zu viel Geld in administrative Leerläufe und die Bürokratie sowie die Bildungsdepartements gesteckt, statt dass es an der Front eingesetzt wird. Ich fordere eine Entbürokratisierung des Lehrerberufs!

Migration

Unterscheiden wir 3 Segmente: Die Personenfreizügigkeit funktioniert und ist für den Wohlstand der Schweiz wichtig und unerlässlich! Die Zuwanderung aus Drittstaaten ist zu hoch (1/3), der Familiennachzug in diesem Bereich beträgt nämlich rund 50%! Im Asylwesen müssen die Verfahren innert 6 Monaten zum Abschluss kommen, ansonsten bleiben die Asylsuchenden für immer hier.

110416_4.JPG

Copyright: Remo Wandeler, Aarau

Innere Sicherheit

Die Garantie der Inneren Sicherheit ist die Staatsaufgabe Nummer 1. Das gilt sowohl für Verbrechen an Leib und Leben wie die Zerstörung von Eigentum. An Demonstrationen und Grossanlässen kommt es immer wieder zu Zerstörungen an fremdem Eigentum, angefasst werden die Täter mit Samthandschuhen. Damit muss Schluss sein, denn Eigentumszerstörung ist kein Kavaliersdelikt.

© 2009-2011 Jeanine Glarner - Login