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Unfassbare Tragödie

Es war der schlimmstmögliche Start ins neue Jahr. In Crans Montana kommen in der Silvesternacht 40 junge Menschen ums Leben, über 100 überleben schwer verletzt. Was mit einer fröhlichen Party angefangen hatte, endete in einer furchtbaren Feuerhölle.


Dieses Ereignis hat uns alle schwer getroffen. Nach einer ersten Phase der Ohnmacht, des Mitgefühls und der Trauer gibt es Fragen, viele Fragen.


Eigentümer tragen Verantwortung

Diese unfassbare Tragödie wird auch Fragen nach den Brandschutzvorkehrungen, deren Kontrollen und deren Vollzug aufwerfen. Als Eigentümerinnen und Eigentümer werden wir uns diesen stellen müssen. Wir alle tragen eine besondere Verantwortung, den behördlichen Auflagen zu entsprechen, Mängel zu beheben und nicht nur im baulichen, sondern auch betrieblichen Brandschutz alles daran zu setzen, dass die Folgen eines Brandes nie diese Dimension annehmen können.


Gerade bei öffentlich zugänglichen Liegenschaften tragen wir die Verantwortung für unsere Gäste. Sie vertrauen darauf, dass wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, um sie vor einer solchen Katastrophe zu bewahren. Aber auch in unserer selbst bewohnten, nicht öffentlich zugänglichen Liegenschaft tragen wir nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch für die Nachbarn und ganz besonders für die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr, die selbstlos agieren und denen wir schreckliche Bilder ersparen wollen.


In Gedanken bei den Opfern

Auch nach ein paar Wochen Distanz zum Ereignis sind meine Gedanken noch immer bei den Opfern, deren Angehörigen und bei den vielen Verletzten, die um ihr Leben und ihre Lebensqualität kämpfen. Niemandem möchte ich je aufgrund einer Nachlässigkeit so etwas zumuten müssen. Wir tun gut daran, unsere Schlüsse aus diesem Ereignis zu ziehen und unsere Brandschutzmassnahmen und -aktivitäten kritisch zu hinterfragen.


Möge das Jahr 2026 nach diesem schrecklichen Ereignis besser werden.


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